Die aktuelle Seite
Neues Herz für die Magirus
Schlachtmaschine Magirus Deutz 135D12AK mit F6L312V. Soll das Herz der Magirus werden, da der F4L514 stark anfängt zu kränkeln.
Ballastpritsche runter
Mit Mühe und Not konnten wir den Büssing von über 4 t Ballast befreien. Die Blattfedern der Hinterachse dankten dies auch mit mindestens 20 cm Auftrieb. Technisch macht er gute Fortschritte. Die Kupplung ist nun wieder dank neuem Nehmerzylinder und überholtem Geberzylinder voll intakt und nun stehen die Bremsen sowie die Druckluftanlage an.
Raupentransportproblem gelöst...
Da der Aktionsradius der Raupe bedingt durch die Ketten und vor allem der Geschwindigkeit sehr gering ist, konnten wir durch Zufall einen Scheuerle-Tieflader, Bj.62 bekommen. Der Tieflader ist 11m lang, 2,5m breit und hat eine Ladeflächenlänge von 6,5m. Bei einem zGG von 16 t hat er eine Nutzlast von ca. 11 t. Die Vorder- und Hinterachsen sind mit Rungen ausgerüstet, so dass auch Langmaterial befördert werden kann. Der Tielader hat zur Zeit eine 2-Kreis-Bremsanlage, wobei wir noch eine 1-Kreis-Bremsanlage nachrüsten werden um somit beide Möglichkeiten haben. Die Hinterachse wird, wie sicherlich ersichtlich, demontiert um Auf- und Abladen zu können.
Die schafft was weg...
Es war Anfang November, als wir eine E-mail erhielten, in der eine Deutz DK60 Raupe mit Planierschild inseriert wurde. Meinem Bruder und mir war ziemlich schnell klar, dass Sie zumindestens eine Besichtigung wert ist. So haben wir uns an einem Sonntag auf den Weg nach Ottenstein an der holländischen Grenze gemacht und das gute Stück besichtigt. Nach kurzer Proberunde und Bestandsaufnahme haben wir dann die Raupe per Handschlag gekauft. Eigentlich haben wir uns nach dem Büssing schon vorgenommen, etwas ruhiger mit dem Kauf neuer Maschinen zu werden, allerdings konnten wir die Raupe dort nicht stehen lassen. Vor 5 Jahren waren wir schon einmal kurz davor ebenfalls eine DK 60 zu erwerben, wobei dies dann am Transport scheiterte. Allerdings gestaltete sich auch diesmal der Transport sehr schwierig, da wir große Schwierigkeiten hatten, einen geeigneten Tieflader ausfindig zu machen. Doch glücklicherweise konnten wir auch dieses Problem lösen. Hermann Hüntemann hat uns kurzerhand seinen Auflieger zur Verfügung gestellt. Fehlte nur noch die passende Zugmaschine, da der Büssing zwar mittlerweile läuft, allerdings noch nichts auf der Straße zu suchen hat. Jürgen Schlarmann, der uns schon den Büssing nach Hause geholt hat, ist es zu verdanken, dass wir auch eine Zugmaschine gefunden haben. Dieser stellte uns freundlicherweise einen MAN zur Verfügung. Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei den beiden bedanken, denn ohne sie wäre es wohl wieder am Transport gescheitert.
Nun machten wir uns an einem Samstag, bepackt mit Panzerspannketten und Gummimatten auf die 170 km lange Strecke. Hinweg, Verladung und Verzurren liefen reibungslos. Leider mussten wir uns auf dem Heimweg von einem Reifen des Tiefladers verabschieden, der kurzerhand noch auf dem Betriebsgelände den Dienst quittierte. Dem Reifenhändler des Verkäufers ist es zu verdanken, dass wir nach ca. 1 Stunde wieder rollten.